KAUFKRAFT-STATISTIK
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Butzbach liegt gut, aber hinter Ober-Mörlen und Rockenberg Nach einer amtlichen Statistik ist die Kaufkraft in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 30 Milliarden Euro gewachsen. Jeder Einwohner verfügt rechnerisch über ein jährliches Nettoeinkommen von 18 468 Euro, in der alten Bundesrepublik sogar von über 19 378 Euro: Nimmt man einen durchschnittlichen Kaufkraftindex von 100 an und überträgt man ihn auf die Bundesländer und die einzelnen Städte, liegt das Bundesland Hessen mit 113,2 Punkten deutschlandweit vorn. Der Hochtaunuskreis und der Main-Taunus-Kreis sind in der absoluten Spitzengruppe der deutschen Landkreise vertreten. Sie liegen hinter dem führenden Landkreis Starnberg (163,1 Punkte) auf den Plätzen zwei und drei. Hier werden die höchsten Einkommen der Republik erzielt. Butzbach, die »Perle der Wetterau«, hat eine Indexzahl von 107,4 und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt, allerdings im Vergleich zu den Nachbargemeinden eher im Rückstand. Ober-Mörlen, bringt es auf eine Indexzahl von 129,9. Rockenberg liegt mit 122,2 Punkten ebenfalls gut im Rennen, vergleicht man es mit Bad Nauheim (121,6), sogar sehr gut. Auch Münzenberg (116,2) ist beachtlich gut vertreten. Butzbach muss sich darüber hinaus auch Langgöns (111,6) geschlagen geben. Die Schrenzerstadt, hier liegt laut Statistik das durchschnittliche Jahres-Nettoeinkommen bei 19 835 Euro, hat allerdings mehr »drauf« als etwa Lich (Indexzahl 106) und überraschend auch Wölfersheim (104,3). Butzbach übertrifft auch Pohlheim (100), das von seiner Kaufkraft her exakt den bundesdeutschen Mittelwert erreicht. Quelle: Wetterauer Zeitung vom 25.07.2007
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