zur übersicht

KATH. KINDERTAGESSTÄTTE St. Remigius

Die kath. Kindertagesstätte St. Remigius ist ein Ort, in dem Kinder miteinander leben, spielen, basteln, singen, lernen, tanzen, malen, kochen und reden können. 

Das einzelne Kind mit seinen besonderen Fähigkeiten, Voraussetzungen und Bedürfnissen steht im Mittelpunkt und ist unser Ausgangspunkt für die Förderung der gesamten Persönlichkeit.

Die Zeit in der Kindertagesstätte soll eine schöne Zeit für die Kinder sein. Sie sollen sich wohl fühlen und geborgen sein.

Für unsere Einrichtung ist die Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig und sehr erwünscht. Sie ist eine Grundlage für eine konstruktive, partnerschaftliche Erziehung des Kindes.

Die Kindertagesstätte befindet sich in Ober-Mörlen, mitten im alten Ortskern. Im gleichen Gebäude im ersten Stock befindet sich eine Betreuungsschule, das „Spatzennest“. Die Schule ist in direkter Nachbarschaft zur Tagesstätte, nur durch einen Zaun getrennt.

 

Unsere Gruppen - unser Personal

In unserer Einrichtung gibt es vier altersgemischte Gruppen im Alter von 3-6 Jahren. Die Tagesstätte bietet Platz für 100 Kinder. Zur Zeit sind drei Gruppen mit je 25 Kindern besetzt.
Eine Gruppe wurde auf 20 Kinder reduziert, da wir zwei Einzelintegra-tionskinder aufgenommen haben.           

Stand August 2002:

Freigestellte Leiterin der Einrichtung ist Frau Margret Pilitsis
(Sozialpädagogin) mit 35 Std.
   
Frau Claudia Wickert (Erzieherin) ist stellvertretende Leiterin
mit 25 Std.
   
In der Mäusegruppe werden 25 Kinder betreut. Hier arbeiten Frau Bianca Schneider (Erzieherin) als Gruppenleiterin mit 38,5 Std. und Frau Corinna Schindler-Bierwagen (Erzieherin) mit 22 Std.
   
In der Schmetterlingsgruppe werden 25 Kinder betreut. Hier arbeiten Frau Manuela Pilz (Kinderpfl.) als Gruppenleiterin mit 38,5 Std., Frau Marianne Weckler (Erzieherin) mit 20 Std. und Frau Silvia König (Erzieherin) mit 8 Std.
   
In der Bienengruppe werden 25 Kinder betreut. Hier arbeiten Frau Sabine Adelmann-Troß (Erzieherin und Ausbildungsbeauftragte)
als Gruppenleiterin mit 30 Std. und Frau Manuela Kristen
(Erzieherin) mit 30 Std.
   
In der Raupengruppe werden 20 Kinder betreut, davon sind zwei Kinder Einzelintegrationen. Hier arbeiten Frau Claudia Wickert (Erzieherin) als Gruppenleiterin mit 25 Std., Frau Ursula Hammann (Kinderpfl.) mit 25 Std., Frau Claudia Baars (Erzieherin) als Einzelintegrationskraft mit 38,5 Std. und Judith König im
„Freiwilligen Sozialen Jahr“ mit 38,5 Std.
   
Frau Claudia Wielpütz (Erzieherin) kommt nachmittags mit 20 Std.
in die Einrichtung. Für den Mittagstisch haben wir eine Hauswirtschafterin, die mit 13,5 Std. zu uns in die Einrichtung kommt.
   
Zur Reinigung der Kindertagesstätte kommen Frau Gisela Wex,  Frau Christina Herr und Frau Kara.
 

Öffnungszeiten und Elternentgelt

Montag,   Dienstag,   Donnerstag,   Freitag
7.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Mittwoch
7.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 

Feste Schließzeiten:  
Sommerferien die letzten drei Wochen der hessischen Schulferien
Weihnachtsferien in der Regel vom
24.12. bis 06.01.
Pädagogische Planungstage 2 Tage im Jahr
Fasching Faschingsmontag und -dienstag ab
13.30 Uhr
Sonstige letzter Tag vor den Sommerferien ab 13.30 Uhr

 

Beitrag: 1. Kind 70 Euro 
  2. Kind 50 Euro
  3. Kind frei
Essensbeitrag pro Tag und Kind 3 Euro
 

Einrichtung und Außenanlage

DIE RÄUME UNSERER EINRICHTUNG

Vor drei Jahren wurde unser Kindergarten nach umfangreichen Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen als Kindertagesstätte neu eingeweiht. Sie ermöglicht seitdem in jeder Hinsicht ein pädagogisches Arbeiten mit den Kindern, wie es den heutigen Erfordernissen und Erkenntnissen entspricht.

Vier Gruppenräume:      
Flur hier finden Gruppen übergreifende Angebote statt
Kreativraum tonen, malen, werken usw.
Intensivraum arbeiten mit den Vorschulkindern, Einzelbeschäftigung, Therapien
Turnraum Turnbeschäftigung, Bewegungsbaustelle, Rhythmikangebote
Kinderküche kochen mit den Kindern
Bistro Frühstücksraum und Mittagessen
Snoezelenraum Sinneserfahrungen, Rhythmik
Hauswirtschaftsraum  
Materialräume   
Großküche    
Personalzimmer  
Büro  

AUSSENGELÄNDE

Unser Außengelände misst ca. 1520 qm und hat einen großen Baumbestand.

Der Spielplatz wurde so konzipiert, dass die unterschiedlichsten Bewegungen stattfinden können.

Unterschiedliche Höhen, Materialien und Spielanlagen geben verschiedene Bewegungs- und Sinnesreize an die Kinder weiter.

Schaukeln, Hängebrücke, Kriechrohr, Spielhäuser, Rutschbahn, Balancierstangen, Hügel, Wasser, Sand, Holz, Stein, Roller, Dreiräder, Blumen, Gras, Sträucher und Bäume mit Früchten usw.

 

Ziele unserer pädagogischen Arbeit

SELBSTBESTIMMTHEIT, SELBSTBEWUSSTSEIN UND SELBSTVERTRAUEN STÄRKEN

Unser Bestreben ist es, die uns anvertrauten Kinder zu Persönlichkeiten zu erziehen, deren Fähigkeiten es sind, sowohl selbstständig als auch selbst bewusst zu agieren. Wir erhoffen uns für die Kinder, dass sie durch die erworbenen Fähigkeiten zu einem selbst bestimmten Menschen heranwachsen. In unserer Einrichtung hat jedes Kind eine feste Gruppe und feste Bezugspersonen. Hier können sie frei entscheiden, mit wem, womit, wann und wo sie spielen wollen. Darüber hinaus können sich die Kinder auch gegenseitig in den anderen Gruppen besuchen und die Gruppen übergreifenden Angebote (Bistro, Bewegungsbaustelle, Spielraum Flur, Außenspielgelände) selbst bestimmt wahrnehmen.

 
GEMEINSCHAFT ERLEBEN - GEMEINSCHAFTSFÄHIGKEIT FÖRDERN

Wir möchten die Kinder in ihrer Entwicklung zur Gemeinschaftsfähigkeit unterstützen.
Wir möchten den Kindern ermöglichen selbst Freunde zu finden.
Wir möchten, dass die Kinder Respekt und Achtung im Umgang mit sich selbst und anderen lernen. Das Gemeinschaftsgefühl der Kinder wird unterstützt, indem wir ihnen vielfältige Möglichkeiten bieten, in selbst gewählten Kleingruppen zu spielen und zu bestimmten Gelegenheiten die Großgruppe zu erleben. Hier erproben  die Kinder ständig
viele soziale  Rollen.

 
NEUGIERDE, LERNFREUDE, KREATIVITÄT ERHALTEN UND WECKEN

Die Frage nach dem „Wieso, Weshalb, Warum“ ist wichtige Voraussetzung zur Intelligenzbildung. Wir ermutigen die Kinder, Neues auszuprobieren und Freude am Tun zu haben. Damit die Kinder ihre Phantasie entfalten können, schaffen wir ihnen viele Möglichkeiten kreativ tätig zu sein. Durch gezielte pädagogische Angebote, Ausflüge und Exkursionen fördern wir die Neugierde und den Wissensdrang der Kinder, um ihnen Techniken und Wissen über ihre Umwelt und Kultur zu vermitteln.

 
GLAUBEN ERLEBBAR MACHEN

Unsere Kindertagesstätte ist eine katholische Einrichtung und wir wollen unsere pädagogische Arbeit an christlichen Werten wie Nächstenliebe, Bejahung des Lebens, Solidarität mit allem Lebendigen, Toleranz und Gerechtigkeit ausrichten.
Wir wollen Alltagserfahrungen der Kinder religiös vertiefen und situationsorientiert den Kindern Geschichten aus der Bibel und aus Bilderbüchern erzählen. In unserer Einrichtung werden die Kinder mit Festen aus dem kirchlichen Jahreskreis vertraut gemacht. Es wird mit ihnen gemeinsam gebetet, gesungen und Gottesdienst gefeiert.
Die Kirche ist für alle Menschen da. Deshalb haben alle Kinder der unterschiedlichsten Religionen ihren Platz in einer kath. Kindertagesstätte. Wir wollen, dass diese Kinder sich  bei uns angenommen fühlen. Wir achten ihre Religion und sind auch neugierig auf das uns Unbekannte. Wir wollen ihre Feste und Bräuche kennen lernen.

Weitere Arbeitsformen und Prinzipien in unserer Kindertagesstätte

DAS SPIEL DES KINDES

Das Spiel ist unter anderem eine Form des Lernens. Das Kind erfährt spielend sich selbst, seine Umwelt, sein soziales Umfeld. Im Spiel ist das Kind mit seiner ganzen Persönlichkeit, mit all seinen Fähigkeiten tätig, und es gibt ihm die Möglichkeit zur ganzheitlichen Entfaltung.
In unserer Einrichtung geben wir den Kindern Räume, Zeit und Materialien für das Spiel, damit sie ihren Spielort, mit wem, was, wie lange, selber bestimmen können.

 
BEWEGUNG IM KINDERGARTEN

Jedes Kind hat ein natürliches Bedürfnis sich zu bewegen. Organsysteme wie Muskeln, Knochen, Nerven, Herz- Kreislauf-Atem-System brauchen den Bewegungsanreiz um sich zu entwickeln. Bewegung bedeutet für Kinder noch viel mehr. Das Kind erfährt sich selbst und seine Umwelt über Bewegungshandlungen. Diese Erfahrungen werden im Gehirn gespeichert und sind als Wissen vorhanden. Je mehr Körperwahrnehmungen möglich sind, desto geschickter wird ein Kind. Körperwahrnehmung, Raumwahrnehmung und Körperbewusstsein sind wichtige Voraussetzungen für die Sprachentwicklung, zum Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen.
Unser Spielplatz wurde so konzipiert, dass die unter-schiedlichsten Bewegungsarten stattfinden können. (Klettern, springen, balancieren, rutschen, schaukeln, hangeln, laufen, rennen, fahren usw.)
Damit die Kinder in der kalten Jahreszeit oder bei starkem Regenwetter genügend Möglichkeiten der Bewegung bekommen, haben wir eine Bewegungsbaustelle im Turnraum eingerichtet. Durch die unterschiedlichsten Materialien und Geräte wollen wir auch hier verschiedene Bewegungsmöglichkeiten sichern.

 

INTEGRATION

In unserer Tagesstätte haben wir schon seit einigen Jahren eine oder mehrere Einzelintegrationen. Einzelintegrationen finden statt, wenn ein Kind eine Behinderung hat oder von Behinderung bedroht ist. Bei einer Integration wollen wir das behinderte Kind nicht an die Norm der  Nichtbehinderten anpassen, sondern die Kindertagesstätte ist Erfahrungs- und Lebensraum für alle Kinder. Die Kindertagesstätte gibt Raum, für die Entwicklung verschiedener Prozesse, z.B. - Entwicklung der Persönlichkeit - Selbstbewusstsein - Selbstständigkeit - eigene Stärken und Schwächen kennen lernen und akzeptieren - Anderssein als Bereicherung empfinden - Anderssein als etwas Selbst-verständliches kennen lernen - Toleranz - Verantwortung

 

VORSCHULERZIEHUNG

Die Vorschulerziehung in der Kindertagesstätte beginnt nicht erst im letzten Jahr vor dem Schuleintritt. All unsere pädagogische Arbeit zielt darauf hin, dass die Kinder ausreichend Möglichkeit bekommen zur Entwicklung ihrer geistigen, sozialen und körperlichen Fähigkeiten. Mit zunehmender Entwicklung und entsprechendem Alter entwickeln die Kinder andere Bedürfnisse. Deshalb haben wir für die Kinder im Vorschulalter zusätzliche Angebote.

Schwungübungen:
Unsere Ziele sind gemeinsames Arbeiten mit Gleichaltrigen, Konzentration, Ausdauer, ´mal leise arbeiten, Lust auf Schule bekommen, Ordnung halten, nach Anweisung etwas zu tun, usw.

Projektgruppen:
Hier treffen sich die Vorschulkinder aus unterschiedlichen Gruppen. Es werden verschiedene Projekte erarbeitet, die über einen längeren Zeitraum laufen können.

Sprachspiele:
Hören - Lauschen - Lernen

 

ERNÄHRUNG / GESUNDHEIT

Wir wollen, dass die Kinder gesund bleiben und lernen, sich gesund zu ernähren. In regelmäßigen Abständen bereiten die Kinder ein gesundes Frühstück zu. Wir bieten den Kindern ausreichende Getränke (Milch, Wasser, Tee) an, die den ganzen Tag zur Verfügung stehen. Wir erinnern die Kinder daran, öfter zu trinken. Das Mittagessen ist nach den Richtlinien einer ausgewogenen Ernährung zubereitet. Es finden in Abständen Projekte über „Gesundheit“ mit den Kindern statt, die von unserem Patenschaftszahnarzt begleitet werden.

 

SINNESWAHRNEHMUNGEN

Unsere Sinne geben uns Informationen über unseren Körper, über unser Umfeld, über andere Menschen. Die Sinne geben uns Empfindungen, die an das Gehirn weiter fließen (Augen, Ohren, alle Körperteile). Das Gehirn lokalisiert und ordnet all diese unter-schiedlichen Empfindungen. Durch gezielte Angebote wollen wir den Kindern Sinneswahrnehmungen anbieten. Durch den „Snoezelenraum“ haben wir die Möglichkeit der Wahrnehmungsübungen in einer ruhigen Atmosphäre.

 

UMWELTERZIEHUNG

Im täglichen Tun und durch unser Vorbild wollen wir die Kinder zu einem verantwortlichen Umgang mit der Umwelt und zu umweltgerechtem Verhalten anleiten.
-  Mülltrennung / Müllvermeidung
- Auf Spaziergängen gehen wir mit den Kindern auf Entdeckungsreisen. Damit die Kinder die Natur schützen können, müssen sie die Natur kennen und lieben.

Zusammenarbeit im Team

Teamarbeit bedeutet die Zusammenarbeit aller Mitarbeiterinnen zum Wohle des Kindes.
Regelmäßig mittwochs trifft sich das Gesamtteam zur Planung unserer Arbeit.
Einmal wöchentlich hat jede Gruppe ein Gruppenteam.
Darüber hinaus haben wir zwei pädagogische Planungstage im Jahr, an denen die Einrichtung geschlossen ist.

Inhalte der Teambesprechungen: Austausch und Informationen
Dienstplangestaltung
Erarbeiten von pädagogischen Themen
Fallbesprechungen einzelner Kinder
Planung und Organisation von Festen, Ausflügen, Elternabende

Zusammenarbeit mit Eltern

Damit die Kinder eine harmonische Erziehung und Bildung erfahren im Einklang mit den Eltern, ist uns eine gute und enge Zusammenarbeit sehr wichtig.

*Anmeldegespräche 
*Informationselternabende 
*Alltäglicher Informationsaustausch
*Gesprächstermine 
*
Entwicklungsgespräche 
*
Elternabende mit Referenten
*
Elternbriefe 
*
Gemeinsame Feste 
*Elternbeirat

Wir freuen uns sehr über engagierte Eltern, die am Kindergarten-Geschehen zum Wohle ihrer Kinder teilhaben.

Ausbildungsstätte für Erzieherinnen

Unsere Kindertagesstätte ist eine offiziell anerkannte Ausbildungsstätte. In unserem Team haben wir eine ausgebildete Ausbildungsbeauftragte. Wir bieten Berufspraktikantinnen (letztes Ausbildungsjahr für den Beruf der Erzieherin), Sozialassistentinnen, sowie Auszubildenden von Berufs- und Begleitpraktika die Möglichkeit ihr Praktikum zu absolvieren.

Kontakte - Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Pfarrgemeinde St. Remigius
Kommunale Gemeinde
Schule
Jugendamt - Sozialamt
Frühförderstelle - Therapeuten

nach oben

zur übersicht