WINTERSTEIN-TURMFEST DER FÖRSTER UND JÄGER
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Das Turmfest der Förster und Jäger lockte am Samstag 1500 Besucher auf den Winterstein - 2450 Euro Spenden wurden überreicht! So sehr das erste Turmfest am 1. Mai unter den Wetterkapriolen gelitten (und doch Hunderte auf den Winterstein gelockt) hatte, so sehr wurde die Zweitauflage von der Sommersonne verwöhnt. Grob geschätzt dürften es diesmal über 1500 Menschen gewesen sein, die der Einladung der Förster und Jäger vom Winterstein gefolgt waren, um zum Wiederaufbau des Aussichtsturms beizutragen. Belohnt wurden sie mit einem gehaltvollen und bestens organisierten Programm in bildschöner Natur, mit kulinarischen Köstlichkeiten aus eben derselben und jeder Menge attraktiv verpackten Informationen. Koordinator und Revierförster Eberhard Zorn und seine Mitstreiter hatten keine Mühen gescheut, das Gelände an der Jagdhütte unweit des Forsthauses in eine attraktive Festwiese mit rustikalen Sitzgelegenheiten, Sonnenschirmen und dezenten Verkaufsständen unterm Blätterdach zu verwandeln. Reißenden Absatz fanden vor allem die Original-Turmscheiben mit Verzierungen aus Turmstickern, Hufeisen oder jetzt auch mit gebrannten Gravuren, die der Bad Nauheimer Holzkünstler Horst Köhler mit viel Liebe zum Objekt anfertigte. Für das leibliche Wohl sorgten Klaus-Dieter Frisch und weitere Jäger mit Wintersteiner Wildspezialitäten, oder »normaler« Bratwurst aus dem Hause Uebele, Frank Wagner mit Ober-Mörler »Turmbroten« und Streuselkuchen, Silvia Scheibel mit Crepes vom Usastrand, Willibald Heil mit Erfrischungsgetränken und Reiner Emmerich aus Friedberg mit seinen Wetterauer Edelobstbränden. Immer wieder verwöhnten diverse Jagdhornbläserensembles auch im vielstimmigen Verbund der Besucher Ohren und Augen, zahlreiche Jäger führten vom Teckel über Vorsteh-, Stöber-, Fährten- und Laufhund bis hin zum Terrier sämtliche Jagdhundrassen vor, und Förster Jürgen Schmalfuss aus Karben hatte mit seiner interessanten Ausstellung »Wildtiere am Winterstein« ein Quiz für die ganze Familie verbunden. Gut besucht waren überdies die geführten Wanderungen zum Turm und zur Kaisergrube, wo so manche überraschende Information zu Geschichte, Waldwirtschaft und Jagd auf, offene Ohren stieß. Auch aus finanzieller Sicht dürfte das zweite Turmevent als voller Erfolg verbucht werden. Die vielen Zuwendungen zwischendurch nicht mitgerechnet, erbrachte allein die offizielle »Scheckstunde« mit Friedbergs Erstem Stadtrat Michael Keller und Ober-Mörlens Bürgermeister Sigbert Steffens einen wahren Geldsegen von insgesamt 2450 Euro für den neuen Wintersteinturm. Damit kletterte das Spendenbarometer innerhalb von nur vier Monaten auf nahezu 30 000 Euro. Freudestrahlend nahmen die beiden Vertreter des Freundeskreises Spenden aus Rosbach (SPD und Stadtverordnetenversammlung), von der OVAG in Friedberg, einem US-Filmteam, der Ober-Mörler Gemeinschaftspraxis Dr. Bortz/ Dr. Schaper, von Horst Reuss, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und vom Personal des Forstamtes Butzbach entgegen. Auch das gesamte Holz für de Turm werde das Forstamt stiften verriet der stellvertretende Forstamtsleiter Josef Tiefenbach. Rechnet man zugesagte Sach- und Dienstleistungen im Wert von rund 10000 Euro hinzu, so nähere man sich deutlich der insgesamt erforderlichen Summe von 45000 Euro. Mittlerweile habe sich die Turmplanung auf fünf Stockwerke und eine Höhe von gut 15 Metern (alt: 9 Meter) festgelegt, erfuhr man vom zuständigen Architekten. Die Konstruktion aus Stahl und Holz wird dann einen einmaligen Blick freigeben und mit zusätzlichen Reliefbeschreibungen ausgestattet werden.
Einig
waren sich alle Turmfreunde, dass mit der beispiellosen Bürgerinitiative
dem Taunus seine »Krone« zurückgegeben werde als ein »Monument des
Bürgerwillens« Das sei eine Art „erlebbares Geschichts- und
Heimatkundebuch“ freute sich Steffens nicht zuletzt über die neue
Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung. Lesen Sie mehr dazu auf unserer Seite: "Wintersteinturm" Zum vergrößern bitte aufs Bild klicken.
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