DORFFEST 2003
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Wenngleich sich das Bild alle Jahre zu wiederholen scheint, verliert es
nicht an Attraktivität und Zauber. Ganz im Gegenteil darf die 21. Auflage
des Dorffestes als besonders gelungen bezeichnet werden. Selten war eine
Sommernacht im romantischen Schlosshof so lau, das Sternenzelt so klar,
das Publikum so dicht gedrängt und die Stimmung so gelöst wie an diesem
dritten Julisamstag. Mögen die klimatischen Rahmenbedingungen auch
Glückssache sein, so sorgten die Dorffest-Macher und Besucher selbst für
optimales Feierklima und ein zentrales Stück gelebte Dorfgemeinschaft.
Hunderte waren es, die am Samstagabend in den Schlosshof strömten und
alles vorfanden, was es zu einer angenehmen „Urlaubsnacht“ braucht.
Unwiderstehlich duftende Grillspezialitäten, kühles Kölsch, eiskalte
Daiquiri und kultige Prosecco-Piccolos umgarnten die Sinne. Unter bunten
Lampionketten füllten sich die zahllosen Tischreihen mit jungen und
höheren Semestern, bis es zu vorgerückter Stunde nicht mal mehr einen
Stehplatz im Budenrundweg zu ergattern gab. Freunde fielen sich in die
Arme, alte und neue Bekannte prosteten sich zu und hatten sich viel zu
erzählen zwischen Hängemattenromantik, afrikanischem Fackelzauber und
einer Märchenschlossidylle in Rot, Blau und Orange. Derweil sich die einen
in die stille Faszination des erstmalig komplett beleuchteten Schlosses,
seiner Mauern, Brunnen und Bäume vertrieb es die anderen in die
überschäumende Masse Tanzvolk. Unter ihren Füßen bogen sich zu den flotten
Rhythmen der Dorn-Assenheimer »Bluebirds« die Holzdielen bis in die frühen
Morgenstunden. Voll des Lobes war denn auch Bürgermeister Sigbert Steffens
für das Engagement der vielen Freiwilligen, die sich im vergangenen Jahr
im Förderverein »Initiative Dorffest« um Vorsitzenden Jürgen Geck
zusammengeschlossen hatten. Wie sehr sie das Dorf nachhaltig belebten, sei
ihnen nicht hoch genug anzurechnen. |