| „Sanfte
Besucherlenkung“ am Winterstein

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Die neue Naturpark-Geschäftsführerin Silke Kettner, Bürgermeister
Sigbert Steffens und Naturpark-Mitarbeiter Stefan Bernhardt stellen den
neuen Routenplan am Winterstein vor
Naturpark
Hochtaunus erneuert Waldparkplatz am Winterstein und errichtet
Hinweistafel für Wanderer
Der
Zweckverband „Naturpark Hochtaunus“ vollendete unlängst die
Neugestaltung seines Wanderparkplatzes „Winterstein“. Dieser Tage
stellten die neue Naturpark-Geschäftsführerin Silke Kettner und
Ober-Mörlens Bürgermeister Sigbert Steffens den stark frequentierten
Bereich unweit des Lokals „Forsthaus“ am Winterstein vor.
Neben der
erneuerten Parkplatzfläche und einer wiederhergestellten Ruhebank fällt
dem Erholungssuchenden vor allem eine neue Hinweistafel auf zwei
ausgeschilderte Rundwanderrouten durch die abwechslungsreichen Wälder am
Winterstein auf. Die sechs Kilometer lange Variante führt am Römerturm
und am Limes vorbei, die viereinhalb Kilometer lange „Wildschweinroute“
hat den Wintersteinturm mit seinem fantastischen Ausblick zum Höhepunkt.
Detaillierte Profildarstellungen erleichtern die Entscheidung für die
eine oder andere Tour.
„Das
Wintersteingebiet erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Wanderern,
Sportlern und Touristen“, bemerkte Steffens. Allein am Wintersteinturm
habe man an einem der vergangenen „Bilderbuch“-Sonntage 600 Besucher
gezählt. Umso wichtiger sei die Verkehrsdisziplin in dem
Erholungsgebiet. „Durch gegenseitige Rücksichtnahme erhöht sich der
Freizeitwert für alle“, zog Steffens die Parallele zur
Straßenverkehrsordnung und unterstrich das gedeihliche Miteinander aller
Waldnutzungsformen zwischen Forstwirtschaft und Freizeit.
Silke Kettner
unterstrich, dass der Naturpark Hochtaunus auf sanfte Besucherlenkung
setzt. Der Bedeutung des 120000 Hektar großen Wirtschafts- und
Erholungsraumes in der Peripherie von Rhein-Main bewusst, macht sich die
28-jährige Diplomforstingenieurin seit ihrer Amtsübernahme am 1.
September intensiv mit den regionalen Anforderungen vertraut. Aktuell
werde beispielsweise das Loipenkonzept überarbeitet und auf Dauer dem
Umweltbildungsbereich mehr Gewicht gegeben.
Foto und Text: Annette Hausmanns |